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Arbeitnehmer erhalten ab 2019 das Recht auf eine vorübergehende Teilzeit von ein bis fünf Jahren mit anschließender Rückkehr zur alten Arbeitszeit. Diese Regelung stellt jedoch viele Betriebe vor kaum lösbare Aufgaben – und sie geht auch am Bedarf vorbei, wie eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt.
In:
iwd
44 (2018), 22, 6-7
| Holger Schäfer
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Mit der sogenannten Brückenteilzeit will es die Bundesregierung Teilzeitbeschäftigten erleichtern, in ein Vollzeitbeschäftigungsverhältnis zurückzukehren. Die implizite Annahme hinter diesem Vorstoß ist, dass es viele Teilzeitbeschäftigte gebe, denen es nicht gelingt, ihren Wunsch nach Vollzeitarbeit zu realisieren. Eine Analyse mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass nur 14 Prozent der ...
In:
IW-Trends
3 (2018),
| Holger Schäfer
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Einkommensmobilität bezeichnet die Änderung der Position von Personen in der Einkommenshierarchie im Vergleich zu anderen. Für die Diskussion um die Verteilungsgerechtigkeit ist insbesondere die Aufwärtsmobilität aus der unteren Einkommensschicht, das heißt dem untersten Fünftel der Einkommensverteilung, von Bedeutung. In Deutschland verbleiben in einem Zeitraum von vier Jahren fast zwei Drittel der ...
In:
IW-Trends
36 (2009), 2, 91-105
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Die Lohnansprüche von Arbeitslosen sind regelmäßig dann von Interesse, wenn den Ursachen von persistenter Arbeitslosigkeit nachgegangen wird. Häufig wird darauf verwiesen, dass zu hohe Anspruchslöhne eine (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt verhindern. Im Durchschnitt lag der Nettoanspruchslohn pro Stunde im Jahr 2010 bei 8,17 Euro. Dies entspricht einem Bruttostundenlohn von rund 12 Euro. Die Berechnungen ...
In:
IW-Trends
39 (2012), 4, 39-57
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Der Arbeitsmarkt in Deutschland sieht so gut aus wie lange nicht mehr. Seit 2005 sinken die Arbeitslosenzahlen beinahe kontinuierlich. Viele Jobs sind im Niedriglohnsektor entstanden – jedoch nicht zulasten der normal entlohnten Beschäftigten, betonen die IW-Arbeitsmarktexperten Holger Schäfer und Jörg Schmidt in der vorliegenden Analyse. Vielmehr bieten die zusätzlichen Stellen vor allem Geringqualifizierten ...
Köln:
Institut der deutschen Wirtschaft (IW),
2012,
(IW Analysen Nr. 77)
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Die verteilungspolitische Diskussion in Deutschland fokussiert sich stark auf den Vergleich von Querschnittsbetrachtungen: Wie sich die Armutsquote entwickelt hat, wie die Arbeitslosenquote usw. Kaum weniger bedeutsam ist jedoch die Längsschnittperspektive: Was ist aus denen geworden, die vor einigen Jahren arm oder arbeitslos waren? Diese Sichtweise hat eine eigenständige Bedeutung für die empfundene ...
Köln:
Institut der deutschen Wirtschaft (IW),
2013,
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Ein flexibler Arbeitsmarkt kann nicht nur den Strukturwandel oder exogene Schocks besser verarbeiten, er hat auch eine soziale Dimension: Wenn es Arbeitsuchenden schnell gelingt, eine neue Beschäftigung zu finden, muss sich der Verlust des Arbeitsplatzes nicht als stark negativ empfundener Einschnitt in die Erwerbsbiografie erweisen. Staatliche Regulierungen beeinflussen in vielfältiger Weise die Frage ...
Köln:
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW),
2014,
(IW-Policy Paper Nr. 15)
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Das Gutachten für den Handelsverband Deutschland zeigt die Beschäftigungsentwicklung und Strukturen im Einzelhandel auf und präsentiert Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zur Betriebsgesundheit.
Köln:
IW Köln,
2016,
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Die Debatte um die Verteilungsgerechtigkeit wird bisweilen mit großer Schärfe geführt. Darin spielen traditionell Indikatoren zur Ungleichheit eine große Rolle, die in der Regel nur eine Momentaufnahme liefern. Allerdings dürfen auch Kennzahlen zur sozialen Mobilität nicht außer Acht gelassen werden. Wenn Chancen auf einen sozialen Aufstieg vorhanden sind, können größere Ungleichheiten als weniger ...
In:
IW-Trends
44 (2017), 1, 59-75
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Die Lohnmobilität ist in Deutschland langfristig konstant geblieben, während die Einkommensmobilität im Trend gesunken ist. Gleichwohl geht jeder dritte Einkommensaufstieg oder -abstieg mit dem Wechsel der Lohnposition einher. Die insgesamt sinkende Einkommensmobilität zeigt sich bei fast allen Haushaltstypen und auch weitgehend unabhängig vom Erwerbsstatus. Neu- oder Wiedereinsteiger auf dem Arbeitsmarkt ...
In:
IW-Trends
40 (2013), 1, 101-118
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt, Christoph Schröder